Der Grund der Gestalt.

Der Grund ist auch ohne Figur da; nicht als solcher, aber er ist. Wie ein Satz ohne Prädikat; wie eine Erscheinung ohne Begriff.

Die Figur ist aber nicht ohne einen Grund da. Sie mag sich einbilden, der Grund sei „lediglich um ihrer Willen“ vor ihr da gewesen. Aber das kann sie sich immer erst post festum einbilden, nie ex ante. Die Figur ist vielleicht nicht wegen des Grundes da; aber immer nur nach ihm.

Die Gestalt entsteht, indem sich aus dem Grund eine Figur heraus bildet.

In der Logik taucht der Grund als causa efficiens auf. Sollte man etwa auch in der Logik den Grund in einem ‚gestaltlichen‘ Sinn auffassen?

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~ von Panther Ray - Januar 12, 2010.

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